Von Profis lernen:
Goldschmiede-Know-how.
Die Goldschmiedemeister der GVG beantworten gerne alle Fragen rund ums Edelmetall. Welche Auskünfte sie am häufigsten geben, haben wir hier für Sie zusammengestellt:
Schmuckgegenstände – wie z. B. Armreifen oder aber auch Manschettenknöpfe – sind teilweise nur deshalb so schwer, weil ihr Kern aus Kunstharz besteht.
Selbst der Goldschmied kann dies nur dann sicher erkennen, wenn er den Gegenstand aufschneidet.
Die Reinheit des Goldes wird mit spezieller Prüfsäure bestimmt, denn sie ätzt Nicht-Edelmetalle wie zum Beispiel Kupfer, Zinn, Zink einfach weg.
So können auch Goldreste ohne Stempel mühelos analysiert werden.
Erfahrungsgemäß bestehen nur ca. 20 % der Silberbestecke aus Echt-Silber, während 80 % nur schwach versilbert sind.
Da Silber ein relativ weiches Material ist, eignet es sich grundsätzlich nicht für Messerklingen. Auch bei Echtsilber-Bestecksortimenten wird die Messerklinge daher aus Edelstahl gefertigt.
Vergoldete Schmuckstücke sehen auf den ersten Blick täuschend echt aus.
Erst im Laufe der Zeit verlieren sie durch Abrieb ihren Glanz und sind dadurch erkennbar.
Die wenigsten Schmuckstücke bestehen aus reinem Feingold.
In der Regel werden aus Feingold nur Münzen, Medaillen und Barrengold hergestellt. Goldschmuck dagegen wird aus einer Legierung, meistens aus Gold und Kupfer oder Gold und Silber, gefertigt.




